Folsäure-Analoga

Folsäure –Analoga fungieren als Folsäure-Antagonisten am Erbgut von Tumorzellen und werden deswegen als Chemotherapeutikum der Klasse der Antimetaboliten eingesetzt.

Wirkweise:

Es hemmt ein Folsäure-abhängiges Enzym, weil das Folsäure-Analogon ja nicht die echte Folsäure ist. Durch diese Enzymhemmung wird die DNA –Verdoppelung und Zellteilung der Tumorzelle verhindert.

Daraufhin wird die Tumorzelle nekrotisch und stirbt ab. Somit wird das weitere Tumorwachstum verhindert.

Einsatz finden die Folsäure-Analoga vor allem bei einer ALL (Leukämie Anzeichen), Blasenkrebs, Mamma-CA (Brustkrebs), einigen Gehirntumoren, NHL (Non-Hodgkin-Lymphom) und Osteosarkom (Knochenkrebs).

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen / Nebenwirkungen:

Übelkeit, Anämie (das ist Blutarmut) und Nierenschäden (weil die Antimetabolite nephrotoxisch wirken).